Russischer Orbit – Amerikanischer Mond? Raumfahrt als Politik und Medienereignis

Sonderausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM)

9. Februar – 18. Juni 2017

Die Raketentechnik war immer ein militärisch und politisch hochbrisantes Thema – nicht nur während des Zweiten Weltkriegs, sondern auch danach. Im Kalten Krieg wurden an den Erfolgen der Raumfahrt die Fortschrittlichkeit und Leistungsfähigkeit einer Nation und der sich gegenüberstehenden politischen Blöcke gemessen. Sputnik als erster Satellit im All, der erste Raketenflug eines Menschen mit Juri Gagarin und die Mondlandung 1969 waren politische und massenmediale Ereignisse. Bis heute dienen Raumfahrtprojekte dem nationalen Prestige oder sollen internationale Verständigung demonstrieren.

Die neue Sonderausstellung des Historisch-Technisches Museums Peenemünde zeigt das irdisch-politische an der Raumfahrt anhand von Objekten aus der Privatsammlung von Tasillo Römisch, der die Ausstellung im Auftrag des Museums auch konzipiert hat. Zu sehen sind ca. 200 Objekte, welche die Bedeutung der Raumfahrt in Ost und West vorführen. Neben Merchandising- und Werbeartikel, Spielzeug und Titelblätter von Zeitungen werden auch Objekte der Raumfahrt selbst ausgestellt, etwa Raumanzüge oder Ausrüstungsgegenstände aus Raumfähren, welche die Beziehungen zwischen oben und unten verdeutlichen.

Die Ausstellung wird am 9. Februar 2017 um 11:00 Uhr im Historisch-Technischen Museum eröffnet und wird bis zum 18. Juni 2017 gezeigt.

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