Die Enden der Parabel

Die Dauerausstellung im Schalthausanbau des Peenemünder Kraftwerks stellt die Geschichte der deutschen Raketentechnik von ihren utopischen Anfängen in den 1920er Jahren über die Arbeiten in Peenemünde bis hin zur Serienfertigung der Rakete A4 in Mittelbau-Dora und deren Einsatz gegen westeuropäische Großstädte vor. Ein zweiter Abschnitt verfolgt die Geschichte der in Peenemünde entwickelten Technik im Kalten Krieg bis ins Jahr 2000. Die beiden wichtigsten Waffen der Versuchsanstalten Peenemünde, der Marschflugkörper Fi103/„V1“ und die Rakete A4/„V2“ sind neben anderen Großexponaten als Nachbauten im Freigelände zu sehen.

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Das Kraftwerk selbst ist das letzte vollständig vorhandene Gebäude der Versuchsanstalten Peenemünde und vermittelt den industriellen Charakter des Arbeitens innerhalb der Rüstungsprojekte. Das gesamte Gebäude ist als frei begehbares Denkmal konzipiert. An interaktiven Medienstationen werden Aufbau und Funktion des Kraftwerks anschaulich dargestellt. Im Kesselhaus befindet sich zudem eine Ausstellung über die Geschichte des Kraftwerks, den Bau und die Nutzung des Kraftwerks bis zum Jahr 1990.

Ein gläserner Aufzug führt zu einer Aussichtsplattform auf dem Dach des Kraftwerks. Von dort erhalten die Besucher in einer Höhe von 30 Metern einen Eindruck von den räumlichen Dimensionen der ehemaligen Rüstungsanlagen, von der Komplexität und Monstrosität des Projekts Peenemünde, den die Ausstellungen nur andeuten können.

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